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QuPuG 02/15 - Kurzfassungen


Die Sicht von Schwangeren mit chronischer Erkrankung auf die Versorgung durch Hebammen, Ärztinnen und Ärzte
Ute Lange, Wilfried Schnepp, Friederike zu Sayn-Wittgenstein

Angesichts der wachsenden Zahl chronisch erkrankter Menschen gewinnen Aspekte ihrer Versorgung in verschiedenen Lebensphasen an Aktualität. So müssen betroffene Frauen in der Schwangerschaft neben dem Mutterwerden die Besonderheiten der Erkrankung bewältigen. Das Ziel der Studie war es, ihr diesbezügliches subjektives Erleben und Bewältigungshandeln empirisch zu erfassen. Datenerhebung und Analyse wurden entsprechend der Grounded Theory Methodologie durchgeführt. Datengrundlage sind 27 narrative Interviews mit Müttern der Zielgruppe. Ein Ergebnis ist, dass die Interaktion mit den Professionellen des Gesundheitssystems für die Bewältigungsprozesse in der Schwangerschaft bedeutsam ist. Den Ärztinnen, Ärzten und Hebammen werden dabei unterschiedliche Funktionen zugewiesen, wobei der Zugang zu Hebammen oftmals nicht gewährleistet ist. Die besondere Situation der Frauen sollte in der Aus- und Weiterbildung von Hebammen und in der Entwicklung angepasster interdisziplinärer Betreuungsangebote berücksichtigt werden.

Schlüsselbegriffe: Schwangerschaft, Geburt, chronische Erkrankung, Erleben, Gesundheitssystem

Autorinnen und Autor:
Prof. Dr. Ute Lange1
Prof. Dr. Wilfried Schnepp1
Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein3,2

1 Hochschule für Gesundheit, Bochum, Deutschland
2 Universität Witten/Herdecke, Deutschland
3 Hochschule Osnabrück, Deutschland


KorrespondenzUte Lange

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"Aus einem anderen Blickwinkel betrachten"
Der Umgang mit chronischer altersassoziierter Erkrankung am Beispiel der altersbedingten Makuladegeneration
Isabella Stelzer, Hanna Mayer

Obwohl Alter nicht immer Krankheit nach sich zieht, so steigen beim Menschen im späteren Lebensalter chronische Erkrankungen an, die abhängig von einem höheren Lebensalter gehäuft auftreten. Altern ist jedoch nicht gleichzusetzen mit Krankheit. Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine chronische Augenerkrankung, die zu einer progredienten Sehreduktion führt, und ist eine typisch chronische altersassoziierte Erkrankung.
Das Ziel der Arbeit war einen Beitrag zur pflegewissenschaftlichen Diskussion über die Verortung des Zusammenspiels chronischer altersassoziierter Erkrankungen und dem Lebensabschnitt Alter zu leisten.
Die Arbeit folgt der Grounded-Theory-Methodologie (Strauss & Corbin, 1996). Auf der Basis eines theoretischen Samplings wurden offene Interviews mit 20 Personen geführt.
Die Analyse des Datenmaterials ergab als zentrale Kernkategorie, dass die Teilnehmenden die Erkrankung und deren Folgen im Alltag "aus einem anderen Blickwinkel betrachten". Das Erleben der Betroffenen bei der Zusammenführung von Krankheit und Alter(n) konzentriert sich auf den Alternsprozess. Körperliche und kognitive Einschränkungen sowie chronische Erkrankungen werden als Folge des Altwerdens betrachtet. Strategien und Handlungen haben zum Ziel, "so gut zu leben, wie es geht".

Schlüsselbegriffe: Altersbedingte Makuladegeneration (AMD), Alter, chronische Krankheit, Erleben, Sehverlust

Autorinnen:
Mag. Isabella Stelzer1
Univ.-Prof. Mag. Dr. Hanna Mayer1

1 Institut für Pflegewissenschaft, Universität Wien, Österreich

KorrespondenzIsabella Stelzer

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Was empfehlen Psychiatrie-Erfahrene zur Prävention von Gewalt und Zwangsmaßnahmen während stationärer psychiatrischer Behandlungen?
Gianfranco Zuaboni, Aleksander Miłosz Zieliński, Gerda Malojer, Ian Needham, †Christoph Abderhalden

Anliegen: Psychiatrische Patientinnen und Patienten sollen zu ihren Erfahrungen mit Gewalt und Zwangsmaßnahmen befragt werden und Empfehlungen abgeben, wie diese reduziert werden können.
Methode: Siebzehn Psychiatrie-Erfahrene wurden in Fokusgruppeninterviews mittels eines problemzentrierten, teilstrukturierten Fragebogens befragt. Die Auswertung erfolgte mittels induktiver Kategorienbildung, orientiert an der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring.
Ergebnisse: Die Befragten lieferten eine Reihe von Empfehlungen, unter anderem: mehr Sensibilität mit Bezug auf das Machtgefälle zwischen Personal und Patientinnen und Patienten, mehr Flexibilität bei der Durchsetzung der Stationsregeln, mehr Aktivitäten im Freien, homogenere Patientengruppen, mehr Empathie bei der Anwendung der Zwangsmaßnahmen.
Schlussfolgerungen: Das Expertenwissen von Psychiatrie-Erfahrenen liefert wichtige Impulse für die psychiatrische Praxis.

Schlüsselwörter: Gewalt in der Psychiatrie, Zwangsmaβnahmen, Patientenbeteiligung

Autorinnen und Autoren:
Gianfranco Zuaboni, MScN1
Aleksander Miłosz Zieliński, Soziologe & Philosoph lic. rer. soc.2
Gerda Malojer, MSN3
Prof. Dr. Ian Needham4
† Dr. Christoph Abderhalden, MScN2

1 Psychiatrische Privatklinik Sanatorium Kilchberg, Kilchberg CH und Medizinische Fakultät InGrA Universität Halle-Wittenberg, Deutschland
2 Universitäre Psychiatrische Dienste Bern (UPD), Bern, Schweiz
3 Psychiatrische Klinik St. Pirminsberg, Pfäfers, Schweiz
4 Center of Education und Research (COEUR) Kantonale Psychiatrische Dienste – Sektor Nord, Wil, Schweiz
† Vor der Fertigstellung dieser Arbeit verstarb Dr. Christoph Abderhalden, der wichtige Impulse zu dieser Forschungsarbeit gegeben hatte.


KorrespondenzGianfranco Zuaboni

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Entscheidung pflegender Angehöriger für eine palliative häusliche Versorgung – eine Literaturarbeit
Manuela Schallenburger, Michael Galatsch

Hintergrund: Trotz des Wunsches palliativ erkrankter Patientinnen und Patienten zu Hause versorgt zu werden, steigt das institutionelle Versterben. Die Familie ist ausschlaggebend für die Entscheidung für oder gegen die häusliche Versorgung. Ziel dieser Arbeit ist es, die beeinflussenden Faktoren aus der Literatur auf die Entscheidung der Angehörigen zu identifizieren.
Methodik: Eine Literaturrecherche in den Datenbanken Cinahl, Pubmed und PsycInfo® brachte 1574 Treffer. Nach der Anwendung von Ein- und Ausschlusskriterien wurden 16 Artikel für die Beantwortung der Fragestellung identifiziert.
Ergebnisse: Die Ergebnisse konnten in acht Faktoren kategorisiert werden:Optionen, Beziehung, Ressourcen, Normalität bewahren, Verpflichtung/ Versprechen gegeben, Wunsch und Erwartung, Information und professionell ambulante Hilfe. Die einzelnen Aspekte der Faktoren können jedoch sehr individuell sein.
Diskussion: Stationär Pflegende können unterstützend für die Vorbereitung auf die häusliche Versorgung sein. Die Arbeit mit den Betroffenen bedarf viel Offenheit für den Einzelfall. Oft lassen sich die Gründe für oder gegen die häusliche Versorgung nicht an den identifizierten Kategorien festmachen, da sie häufig ineinander über greifen. Um mehr Sicherheit im Umgang mit betroffenen Familien zu bekommen, besteht Forschungsbedarf.

Schlüsselbegriffe: Entscheidung, pflegende Angehörige, häusliche Versorgung, Information, Palliative Care

Autorin und Autor:
Manuela Schallenburger, B.A.1,2
Michael Galatsch, MScN1

1 Universität Witten/Herdecke, Department für Pflegewissenschaft, Deutschland
2 Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Düsseldorf, Deutschland


KorrespondenzManuela Schallenburger

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