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Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften
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06 Mai 2020 11:50
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QuPuG 01/22 Kurzfassungen

Zwischen analoger Historie und digitaler Zukunft. Methodische Reflexionen zur Erhebung und Analyse digitaler Daten in der qualitativen Versorgungsforschung

CLAUDIA DINAND1, MELANIE HARTKOPF2, CHRISTIANE PATZELT3 & CHRISTOPH KARLHEIM4

Zusammenfassung

Die Digitalisierung der Lebenswelten verändert unsere Handlungspraktiken und reicht mittlerweile auch in viele Bereiche der Gesundheitskommunikation hinein. Unter den Bedingungen der Pandemie und der Beschränkung von direkten sozialen Kontakten hat die Nutzung neuer, digitaler und sozialer Medien zur Datenerhebung zugenommen und die Forschungspraktiken durchdrungen und mediatisiert. Die Besonderheiten digitaler Datenformate, die personalisiert, multimedial und häufig in großen Mengen vorliegen, eröffnen neue Chancen für die qualitative Pflege- und Versorgungsforschung. Gleichzeitig stellen sich methodische, methodologische und ethische Fragen und Anforderungen an die Forscher*innen im Umgang mit dem Datenmaterial im Forschungsprozess.
Dieses wird an drei Themenbereichen exemplarisch dargestellt. Herausgearbeitet wird die Bedeutung der Datenextraktion und verschiedener Samplingstrategien im Kontext großer Datenmengen, neue Wege zur Datensammlung am Beispiel von Selbstpräsentationen gesundheitsbezogener Blogs und die Adaption von Fokusgruppen als bekannte analoge Form der Datenerhebungsmethode in neuer digitaler und asynchroner Gestalt. Qualitative Forscher*innen sollen ermutigt werden, digitale Daten anzuwenden und gegenstandsangemessen und methodenreflektierend weiterzuentwickeln.

Schlüsselwörter: Qualitative Pflege- und Versorgungsforschung, digitale Daten, Datenextraktion, Bloganalyse, asynchrone Fokusgruppen

Caught between analogue history and digital future. Methodological
reflections on the collection and analysis of digital data in qualitative healthcare research

Abstract

The digitalisation is changing all aspects of life, the way we act and now also extends into many areas of health communication. Under the conditions of the pandemic and the restriction of direct social contacts, the use of new digital and social media for data collection has increased and also permeated and mediatised research practices. The peculiarities of digital data formats, which are personalised, multimedial and often available in large quantities, open up new opportunities for healthcare research. At the same time, methodological and ethical questions and requirements arise for researchers in dealing with data in the research process. Three examples demonstrate this for current topics. The importance of data extraction and different sampling strategies in the context of large quantities of data, new ways of data collection using the example of self-presentations of health-related blogs and the adaptation of focus groups as a well-known analogue form of data collection method in a new digital and asynchronous form will be elaborated.
Qualitative researchers should be encouraged to use digital data and to further develop new or modify existing methods in a reflective manner. 

Keywords: Qualitative healthcare research, digital data, data extraction, blog analysis, asynchronous focus groups

Korrespondenzadressen: claudia.dinand@uni-wh.de


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1 Claudia Dinand, MScN, Department für Pflegewissenschaft, Fakultät für Gesundheit, Universität Witten/Herdecke
2 Melanie Hartkopf, BA IM, Forschungsverbund „Public Reporting – Qualitätstransparenz im Gesundheitswesen“, Fakultät III, Abteilung Information und Kommunikation, Hochschule Hannover
2 Dr. PH Christiane Patzelt, Dipl.-PGW, Dipl. Gesundheitswirtin, Forschungsverbund „Public Reporting – Qualitätstransparenz im Gesundheitswesen“, Fakultät III, Abteilung Information und Kommunikation, Hochschule Hannover
3 Prof. Dr. PH Christoph Karlheim, Dipl.-Soz., Evangelisches Klinikum Bethel, Stabsstelle Innovation & Forschung, Universitätsklinikum OWL der Universität Bielefeld, Campus Bielefeld-Bethel
geteilte Erstautor*innenschaft (AG Qualitative Methoden, Untergruppe Neue Medien, Deutsches Netzwerk Versorgungsforschung, DNVF)

Angaben zur finanziellen Förderung der Projekte, über die im Beitrag berichtet wird
Die Autor*innen geben an, keine finanzielle Förderung erhalten zu haben
Interessenkonflikt
Die Autor*innen geben an, dass sie keinen Interessenkonflikt haben
Korrespondenzadresse
Claudia Dinand, wissenschaftliche Mitarbeiterin Lehrstuhl/Department für Pflegewissenschaft, Fakultät für Gesundheit,
Universität Witten/Herdecke
Alfred-Herrhausen-Straße 50
58448 Witten
Tel. +49 (0)2302 926 225
E-Mail: claudia.dinand@uni-wh.de
Eingereicht am: 
Angenommen am: 

 

 

Selbstbestimmtes Leben zu Hause: Bedürfnisse alleinlebender Senior*innen 80+

 DANIELA HÄNDLER-SCHUSTER1,2,3, HANNELE HEDIGER1, SONJA BÄCHI1 & MELANIE LEUTERT1

Zusammenfassung

Zunehmend verbringen Senior*innen ihren Lebensabend in der vertrauten Umgebung. Für die Entwicklung von gesundheitsbezogenen Angeboten sollten deren Bedürfnisse in Bezug auf ein selbstbestimmtes Leben beschrieben werden. Es wurden 12 leitfadengestützte Interviews geführt. Die Auswertung erfolgte anhand einer Kategorie-geleiteten Inhaltsanalyse, mit der vier Kategorien definiert wurden: 1. Selbstbestimmtes Leben zu Hause; 2. Sich um die eigene Gesundheit kümmern wollen; 3. Selbstbestimmt Dienstleistungsangebote nutzen und 4. Unterstützendes soziales Netzwerk. Gesundheitsbezogene Angebote sollten am Aspekt der subjektiv wahrgenommenen Handlungsfähigkeit anknüpfen. Hierzu müssen alleinlebende Senior*innen ihren Bedarf selbst beschreiben können, damit Mehrwert für sie erkennbar wird.

Schlüsselwörter: Gesundheitsberatung zu Hause, Gemeindenahe Versorgung, Qualitative Forschung, Altern

Self-determined life at home: Expectations of seniors 80+ living alone

Abstract

Increasingly, seniors are spending their twilight years in familiar surroundings. For the development of healthrelated services, needs regarding a self-determined life should be described. 12 guided interviews were conducted. The analysis was based on a category-guided content analysis, which resulted in four defined categories: 1. Selfdetermined living at home; 2. Wanting to take care of one's own health; 3. Self-determined use of services and 4. Supportive social network. Health-related services should be linked to the aspect of subjectively perceived ability to act. To this end, seniors living alone must be able to describe their needs themselves, so that added value becomes recognizable for them.

Keywords: Health counselling at home, community-based care, qualitative research, ageing

Korrespondenzadresse: Dr. Michael Kleinknecht, michael.klein-knecht@usz.ch, 0041 44 255 38 82

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1 Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), Departement Gesundheit, Institut für Pflege, Winterthur, Schweiz
2 Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik (UMIT), Department für Pflegewissenschaft und Gerontologie, Institut für Pflegewissenschaft, Hall in Tirol, Österreich
3 Herenga Waka - Victoria University of Wellington, Faculty of Health, School of Nursing, Midwifery and Health Practice, New Zealand

Durchführende Institution:
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), Departement Gesundheit, Institut für Pflege
Korrespondenzadresse
Prof. Dr. Daniela Händler-Schuster
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), Departement Gesundheit, Institut für Pflege
E-Mail: Daniela.Haendler-Schuster@zhaw.ch
Deklaration
Für diese Studie war kein Förderer vorhanden.
Es besteht kein Interessenkonflikt mit Drittpersonen oder Gesellschaften.
Eingereicht am: 

Angenommen am: 
 

 

Der Entstehungsprozess von aggressiven Verhaltensweisen gegenüber professionell Pflegenden im häuslichen Setting: eine qualitative multiple Case Study

 ANGELA SCHNELLI1,2, DANIELA HOLDDEREGGER3, ADELHEID ZELLER2 & HANNA MAYER1,4

Zusammenfassung

Aggressives Verhalten von Menschen mit Demenz gegenüber professionellen Pflegekräften ist ein häufiges Phänomen in der häuslichen Pflege. Es fehlen jedoch Modelle zur Erklärung des Entstehungsprozesses dieses Verhaltens. Ziel dieser Studie war es, den Prozess der Entstehung von aggressivem Verhalten von Menschen mit Demenz in der professionellen häuslichen Pflege zu untersuchen. Es wurde eine holistische qualitative multiple Case Study durchgeführt: Beobachtungen während der Pflegeeinsätze und Interviews mit professionellen und informellen Pflegekräften wurden durchgeführt. Außerdem wurde der schriftliche Pflegebericht in die Analyse einbezogen. Die Daten wurden anhand der Kodierungsstrategie der Grounded Theory nach Strauss analysiert. Das Ergebnis der Studie ist ein Erklärungsmodell für die Prozesse der Entstehung aggressiven Verhaltens von Menschen mit Demenz gegenüber professionellen Pflegekräften in der häuslichen Pflege, das die folgenden Aspekte umfasst: "pflegerische Haltung", "Ambiguitätstoleranz", "Rahmenbedingungen", "Beziehungssystem", "Einsatzgestaltung" und "Interaktionsgestaltung". Diese Aspekte beeinflussten das Entstehen und die Lösung von "Konflikten". Wurden diese während des
Einsatzes nicht im Rahmen der Interaktion gelöst, kam es zur "Eskalation".

Schlüsselwörter: Demenz, häusliche Pflegedienste, Aggression, Multiple Case Study

Emergence of aggressive behavior in persons with dementia in home care services: a qualitative multiple case study

Abstract

Aggressive behavior by persons with dementia toward professional caregivers is a common phenomenon in home care settings. However, models to explain the process of emergence of aggressive behavior of persons with dementia specific to the home care setting are lacking. This study aimed to investigate the process of emergence of aggressive behavior of persons with dementia in the professional home care setting. A holistic qualitative multiple case study was conducted: Observations during nursing assignments and interviews with professional and family caregivers were conducted. Further the written nursing report was included in the analysis. The data was analysed following the coding strategy of grounded theory according to Strauss. The study resulted in an explanation model for the processes of emergence of aggressive behavior in persons with dementia against professional caregivers in the home care setting, which contains the following aspects: “nursing attitude”, the “tolerance of ambiguity”, “general conditions”, “relationship system”, “assignment organization”, and “interaction design”. These aspects influenced the emergence and resolution of “conflicts”. “Conflicts”, which could not be solved within the interaction during the assignment, ended up escalating.

Keywords: dementia; home care service; aggression; multiple case study

Korrespondenzadresse: Angela Schnelli, angela.schnelli@outlook.com

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1 Department of Nursing Science, University of Vienna, Austria
2 Center for Dementia Care, Institute of Applied Nursing Sciences, Department of Health, University of Applied Sciences of Eastern Switzerland, Switzerland
3 Department of Health, University of Applied Sciences of Eastern Switzerland, Switzerland
4 Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften

Acknowledgments:
We thank the professional caregivers who were open to talk about their work with persons with dementia. We also thank the persons with dementia and their relatives who participated in this study.
Conflict of interest statement:
The authors declare no potential conflicts of interest concerning the research, authorship, or publication of this article.
Funding statement:
This work was supported by the Nursing Science Foundation Switzerland. The Foundation was not involved in the planning, execution, or reporting of this study.
Contributions of authors:
Study design: AS, AZ, and HM; Data collection: AS; Data analysis: AS, DH and HM; Manuscript preparation: AS, DH, AZ, and HM.
Data availability statement: The full dataset is available on request from the corresponding author.
Eingereicht am: 

Angenommen am: 
 

„Ich weiss bis heute nicht, was in diesem Frühjahr passiert ist“ Das Erleben von Zeitlücken im Kontext einer substanzgebundenen Abhängigkeit: Eine Grounded Theory Studie


SABRINA LAIMBACHER & PROF. DR. SABINE HAHN

Zusammenfassung:

Die Fähigkeit zur Erinnerung und Einordnung biographischer Ereignisse sowie die Wahrnehmung eines kontinuierlichen Zeitflusses sind Inhalte eines intakten Zeiterlebens. Durch eine langjährige Substanzabhängigkeit entstehen Lücken im Zeiterleben, was sich auf das Kohärenzgefühl und die Selbst-Identität der Betroffenen auswirken kann. Das Ziel der Studie war die Verständnisentwicklung für das Erleben von Zeitlücken im Kontext einer substanzgebundenen Abhängigkeit. Mit einer qualitativen Untersuchung im Ansatz der Grounded-Theory-Methodologie wurden sechs Teilnehmende interviewt. Das zentrale Phänomen mit Zeitlücken leben zeigt ein prozesshaftes, sich über die Biografie der Betroffenen erstreckendes Geschehen. Verlässliche Erinnerungsanker, wie Einsamkeits- und Isolationserleben, bedeuteten sich wiederholende Erfahrungen und ein wichtiges Motiv für den Konsum. Mit der
Manifestierung der Substanzabhängigkeit wurde das Erleben von Zeitlücken allgegenwärtig. Die Neuorientierungsphase ermöglichte hingegen eine Auseinandersetzung mit diesen Zeitlücken sowie eine Neuidentifizierung. Aus den Ergebnissen lassen sich Schlussfolgerungen für die Unterstützung im Umgang mit Zeitlücken während der Genesung ableiten.

Schlüsselwörter: Substanzabhängigkeit, Zeitlücken, Erinnerung, Identität, Genesung

„I still don`t know, what happened back then in spring-time” The lived experience of gaps in time in the context of substance use: A grounded theory study


Abstract

The ability to remember and classify biographical experiences as well as the perception of a continuous flow of time are components of an intact temporal experience. Gaps in temporal experience are often a consequence of long-term substance abuse, which can have an impact on one’s sense of coherence and perception of identity. The objective of this study was to obtain an in-depth understanding of the lived experience of gaps in time, in the context of longterm substance abuse. Utilizing a grounded theory methodological approach, six participants were interviewed. The central phenomenon of living with gaps in time reveals that they have a process-like occurrence, extending over the biography of those affected. Dependable memory anchors, such as repetitive experiences of loneliness and isolation, were an important reason for substance use. Through the manifestation of substance abuse, gaps in time became pervasive; however, the reorientation phase allowed for an examination of these and enabled re-identification. These
insights may help to support individuals dealing with gaps in time during recovery.

Keywords: substance use, gaps in time, memory, identity, recovery

Korrespondenz: sabrina.laimbacher@bfh.ch

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1 Berner Fachhochschule Departement Gesundheit Angewandte Forschung und Entwicklung Pflege

Auftraggeberin:
Berner Fachhochschule Departement Gesundheit Angewandte Forschung und Entwicklung Pflege
Korrespondenzadresse:
Sabrina Laimbacher
Murtenstrasse 10
3008 Bern
Schweiz
sabrina.laimbacher@bfh.ch
+41 31 848 37 65
Postadresse:
Murtenstrasse 10
3008 Bern
Schweiz

Eingereicht am: 

Angenommen am: 
 

„Und irgendwann spricht man es auch nicht mehr an“ – Entwicklungsaufgaben von Pflegeauszubildenden vom 1. in das 2. Ausbildungsjahr

 SEBASTIAN PARTSCH, CLAUDIA EINIG & INGRID DARMANN-FINCK


Zusammenfassung:

Pflegeauszubildende erfahren bereits zu Beginn ihrer Ausbildung eine Vielzahl von Herausforderungen. Um Pflegeauszubildende gezielt in ihren Lern- und Bildungsprozessen unterstützen zu können, fehlen derzeit entsprechende empirische Erkenntnisse. Mit Bezug auf die Bildungsgangforschung und das Konzept der Entwicklungsaufgaben werden in dieser Studie Aneignungsprozesse von Pflegeauszubildenden mit Schwerpunkt auf Wahrnehmung und Bearbeitung von Lernanforderungen untersucht. Zur Rekonstruktion der Entwicklungsprozesse wurde eine qualitative Panelstudie durchgeführt. Hierfür wurden 26  Auszubildende der 3-jährigen Pflegeausbildung in Deutschland rekrutiert. Die Daten wurden am Ende des 1. und 2. Ausbildungsjahrs mittels episodischer Interviews erhoben und mit der rekonstruktiv-hermeneutischen Analyse ausgewertet. Für das 1. Ausbildungsjahr wurden fünf Entwicklungsaufgaben ermittelt. Diese wurden im 2. Ausbildungsjahr bestätigt, unterscheiden sich jedoch in den Deutungs- und
Bearbeitungsmustern. Es zeigt sich, dass Unterstützungsangebote, die eine professionelle Bearbeitung der Entwicklungsaufgaben fördern, vielfach fehlen oder nicht zielführend genug sind.

Schlüsselwörter: Pflegeausbildung, Lernanforderungen, Entwicklungsaufgaben, rekonstruktiv-hermeneutische Analyse, Panelstudie 

“And at some point, you don't bring it up anymore” – Developmental
tasks of nursing students from the 1st to the 2nd year of training


Abstract

Nursing students already experience a variety of challenges at the beginning of their training. The lack of evidence limits the development of supportive teaching/learning processes. This study examines nursing students’ appropriation processes, focusing on the subjective perception and processing of learning requirements with reference to the theory of learner development and educational experience, and the concept of developmental tasks. We conducted a qualitative panel study to reconstruct the developmental processes. For this, 26 students of the 3-year nursing training in Germany were recruited. Data were collected at the end of the 1st and 2nd year of nursing students’ training through episodic interviews, and analysed using reconstructive-hermeneutical analysis. For the 1st year of training, we identified five developmental tasks. These were confirmed in the 2nd year of training but differed in the patterns of interpretation and processing. The results showed that support to promote professional processing of development tasks is often lacking or not sufficiently effective.

Keywords: Nursing education, Learning requirements, Developmental tasks, Reconstructive-hermeneutic analysis, Panel study

Korrespondenzadresse: Sebastian Partsch, partsch@uni-bremen.de

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1 Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Universität Bremen, Deutschland

Förderung:
Das Projekt wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert
Korrespondenzadresse:
Sebastian Partsch, Institut für Public Health und Pflegeforschung, Universität Bremen, Grazer Straße 4, 28359 Bremen, Deutschland
E-Mail: partsch@uni-bremen.de

Eingereicht am: 

Angenommen am: