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Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften
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06 Mai 2020 11:50
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QuPuG 01/23 Kurzfassungen

Care-Arbeit erzählbar machen – Transdisziplinäre Lehre als Aushandlung zwischen geographischer Forschung und künstlerischer Praxis

SUSAN THIEME1, IRENE VÖGELI2, MIRKO WINKEL1 & LUCA TSCHIDERER1

Zusammenfassung

Im Zuge gesellschaftlicher Transformationsprozesse wird Care-Tätigkeiten zunehmend eine zentrale politische Funktion zugeschrieben. Dabei spielen im Alltag von Care- und Gesundheitsberufen implizite Wissensformen eine große Rolle, die in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung unterbelichtet bleiben. Das mLAB am Geographischen Institut Bern und der Masterstudiengang Transdisziplinarität an der Zürcher Hochschule der Künste haben sich diesen Wissensformen mit einem neuen Lehrformat transdisziplinär genähert. Die Arbeit mit Film als reflexivem und partizipativem Medium trägt dabei zu einer besseren Verschränkung von theoretischem und praxisnahem Wissen bei und eröffnet Möglichkeiten für eine breite gesellschaftliche Diskussion und Rezeption laufender Aushandlungsprozesse über die Care-Krise. Darüber hinaus werden durch die audiovisuelle Bearbeitung des Themas ästhetisch-künstlerische Aspekte zu einem zentralen Bestandteil der Wissensproduktion. Die dadurch entstehenden Perspektiven transzendieren traditionelle disziplinäre Grenzen und versprechen, einen Beitrag für inklusive Formen des Lehrens und Lernens über die Fachgrenzen hinweg zu leisten. Der Beitrag stellt dieses Lehrformat vor und reflektiert die damit einhergehenden Möglichkeiten und Herausforderungen kritisch.

Schlüsselwörter: Care-Arbeit, Transdisziplinarität, Film, Geografie, Künstlerische Praxis

Narrating care-work: negotiating geographical research and artistic practice in transdisciplinary teaching

Abstract

In the context of processes of social-transformation, care activities are increasingly being assigned a central political function. In the everyday life of care and health professionals, implicit forms of knowledge play a major role, which so far have remained underexposed in the scientific debate. The mLAB at the Geographical Institute in Bern and the master’s program in transdisciplinarity at the Zurich University of the Arts have approached the topic of care in a transdisciplinary manner with a new teaching format. Working with film, as a reflective and participatory medium, contributes to a better interweaving of theoretical and practical knowledge and opens up opportunities for a broad social discussion and reception of ongoing negotiation processes about various dimensions of the care-crisis. In addition, through the audiovisual treatment of the topic, aesthetic-artistic aspects become a central part of knowledge production. The resulting perspectives transcend traditional disciplinary boundaries and promise to contribute to more inclusive forms of teaching and learning. This article presents this teaching format and critically reflects on the opportunities and challenges involved.

Keywords: Care work, transdisciplinarity, film, geography, artistic practice

Korrespondenzadressen: susan.thieme@giub.unibe.ch


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1 Geographisches Institut und mLAB, Universität Bern
2 Master Transdisziplinarität in den Künsten, Zürcher Hochschule der Künste ZHdK

Angaben zur finanziellen Förderung der Projekte, über die im Beitrag berichtet wird
Die im Artikel beschriebene Lehrveranstaltung fand im Rahmen der regulären Lehrveranstaltungen der Universität Bern und der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK statt. Im Rahmen dessen sind auch die Autor:innen des Artikels finanziert.
Interessenkonflikt
Die Autor*innen geben an, dass sie keinen Interessenkonflikt haben
Korrespondenzadresse / Belegexemplare
Prof. Dr. Susan Thieme, Mirko Winkel MA., Luca Tschiderer MSc.1, Universität Bern, Geographisches Institut, Hallerstrasse 12, CH-3012 , Bern
Prof. Irene Vögeli, ZHdK, Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 96, Postfach, CH-8031 Zürich

Eingereicht am: 
Angenommen am: 

 

 

Zwischen Ressourcen und Herausforderungen – Eine Interviewstudie zur Situation erwerbstätiger pflegender Angehöriger im ländlichen
Raum in der COVID-19-Krise

 CORINNA GRÉA, KOLJA TOBIAS HECKES, MARCELLUS BONATO, ANNA CARLOTTA BÖHMER,
VERENA KIPP & JÖRG RÖVEKAMP-WATTENDORF

Zusammenfassung

Erwerbstätige pflegende Angehörige (epA) sind häufig besonderen Herausforderungen und gesundheitlichen Belastungen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ausgesetzt. Im Rahmen des Projektes reges:BOR (regionale Gesundheitsförderung im Kreis Borken, Nordrhein-Westfalen, Deutschland) wurde eine Interviewstudie durchgeführt, um Herausforderungen und Ressourcen von erwerbstätigen pflegenden Angehörigen im ländlichen Raum zu beleuchten. Dazu wurden im August 2020 mit acht epA einer öffentlichen Einrichtung leitfadengestützte qualitative Interviews durchgeführt, die folgende vier Themenfelder abdeckten: (1) beruflicher Alltag, (2) Pflegetätigkeit, (3) Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Pflegetätigkeit und (4) interne und externe Ressourcen zur eigenen Gesunderhaltung und Bewältigung der Pflegeaufgaben. Thematisiert wurde dabei sowohl die Situation vor der Coronapandemie als auch während des Lockdowns im Frühjahr 2020. Als herausfordernd wurden insbesondere organisationale Hürden, mangelnde Angebote für zu Pflegende und emotionale Belastungen wahrgenommen. Zugleich betonten alle Befragten Ressourcen wie den familiären Zusammenhalt, die Sinnhaftigkeit der Aufgabe und persönliche Stärken. Zum einen heben alle Beteiligten die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege während der Coronapandemie hervor, zum anderen stellten sie aber auch Einschränkungen bei der Pflegetätigkeit und Begleitung fest.

Schlüsselwörter: Erwerbstätige pflegende Angehörige, Gesundheitsressourcen, COVID-19, Gesundheitsregionen, Arbeitgeber

Challenges and resources of working family members, who are primary caregivers for their relatives, living in rural areas, during the COVID-19-Pandemic

Abstract

Employed caregivers are often faced with challenges and health risks when combining a career and caring for relatives. Within the project reges:BOR (regional health promotion within the district of Borken, North Rhine-Westphalia, Germany) a qualitative interview study was done, to assess which resources and challenges primary caregivers face in rural areas. The interviews were completed in August 2020 with eight participants from an administrative facility. The Interviews were guideline-based and covered four main topics: (1) occupational routine, (2) caregiving activities, (3) combining career and caregiving, and (4) internal and external resources to not only accomplishing the caregiving tasks but also maintaining one’s own health. Both the circumstances before the COVID-19 pandemic and during the spring of 2020 lockdown were topics within the interviews. The main challenges were described to be organizational hurdles, insufficient care services for the person being cared for, and the emotional burden. Nonetheless, all participants mentioned resources, such as a strong family bond, the sense of purpose in their tasks, and personal strengths. Additionally, all participants mentioned generally improved compatibility of career and
caregiving within the pandemic, but with an increase in restrictions within their caregiving activities.

Keywords: Employment, Primary caregivers, Health resources, COVID-19, Health Regions, Employers

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Corinna Gréa* Kolja Tobias Heckes (Geteilte Erstautorenschaft), Marcellus Bonato, Anna Carlotta Böhmer, Verena Kipp, Jörg Rövekamp-
Wattendorf, FH Münster, Hüfferstraße 27, 48149 Münster, Deutschland

Eingereicht am: 

Angenommen am: 
 

 

Bedürfnisse und Erwartungen an die onkologische Rehabilitation: Eine multiperspektivische qualitativ-deskriptive Studie

 JASMIN EPPEL-MEICHLINGER1,2, ANDREA KOBLEDER1, VERENA WITZIG-BRÄNDLI1, STEFAN BACHMANN3, AGNES GLAUS4 & MYRTA KOHLER1,3

Zusammenfassung

Die onkologische Rehabilitation kann Menschen mit einer onkologischen Erkrankung unterstützen, physisch
und psychisch wieder zu Kräften zu kommen, um somit ihre Lebensqualität zu steigern. Die Bedürfnisse und Erwartungen an die onkologische Rehabilitation aus Sicht der krebserkrankten Personen sind wichtige Faktoren, welche den Rehabilitationserfolg beeinflussen, jedoch bleiben diese oft unerkannt. Eine Erfahrung wie die, mit den Folgen von Krebs und seiner Behandlung konfrontiert zu werden, betrifft nicht nur die krebserkrankten Personen. Für diese Studie wurden daher Gesundheitsfachpersonen als integraler Bestandteil betrachtet, da sie Personen mit einer Krebserkrankung auf ihrem Rehabilitationsweg begleiten und unterstützen. Dies sollte gewährleisten weitere Einblicke in die Bedürfnisse und Erwartungen an die onkologische Rehabilitation zu erhalten. Das Studienziel war folgend die Bedürfnisse und Erwartungen an die onkologische Rehabilitation aus der Sichtweise der krebsbetroffenen Personen sowie der Gesundheitsfachpersonen in einer qualitativen Studie zu erfassen und mittels thematischer Analyse auszuwerten. Wir haben zehn Einzelinterviews mit krebsbetroffenen Personen und drei Fokusgruppeninterviews mit Gesundheitsfachpersonen in einer stationären onkologischen Rehabilitation und einem ambulanten Tumorzentrum durchgeführt. Die Vorbereitung auf das Leben nach der Rehabilitation war für die krebsbetroffenen Personen ein grundlegendes Bedürfnis und auch aus Sicht der  Gesundheitsfachpersonen prioritär. Erwartungen waren "das gewohnte Leben wieder aufnehmen können" und "wieder in Form kommen". Die Sichtweisen der krebsbetroffenen Personen und der Gesundheitsfachpersonen wiesen viele Gemeinsamkeiten auf. Die Fachpersonen nahmen jedoch strukturelle Aspekte in der onkologischen Rehabilitation als weitere Priorität der krebserkrankten Personen wahr.

Schlüsselwörter: Onkologische Rehabilitation, Bedürfnisse und Erwartungen von krebsbetroffenen Personen, Gesundheitsfachpersonen, Qualitative Studie

Needs and expectations in oncological rehabilitation: A multiperspective qualitative descriptive study

Abstract

Oncological rehabilitation supports cancer patients in regaining their physical and mental capacity and thus to improve their quality of life. Patients’ needs and expectations of oncological rehabilitation are important factors that influence the success of rehabilitation. However, these are often remained unrecognized. An experience like being confronted with the consequences of cancer and its treatment does not only concern cancer patients. For the purpose of this study, health care professionals were seen as integral, as they are supposed to guide and support patients through their rehabilitation journey. This should ensure to give another insight into needs and expectations in oncological rehabilitation. The aim of this study was to assess patients’ needs and expectations regarding rehabilitation from the perspective of patients and health care professionals. We conducted ten individual patients interviews and three focus group interviews with health care professional in an inpatient rehabilitation clinic and an outpatient tumour center. The data were analyzed by means of a thematic analysis. Preparing for life after rehabilitation was a priority for patients and health care professionals. Patient-reported needs and expectations comprised „Being able to resume life as usual‟ and „Getting back in shape‟. The perspectives of patients and health care professionals showed many commonalities. However, the professionals' view differed regarding the assumed priority of patients concerning structural issues in oncological rehabilitation.

Keywords: Oncological rehabilitation, Cancer rehabilitation, Patients’ needs and expectations, Health care professionals, Qualitative study

Korrespondenzadresse: Myrta Kohler myrta.kohler@ost.ch

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Jasmin Eppel-Meichlinger, RN, MSc1,2,
Prof. Dr. phil. Andrea Kobleder, RN1,
Verena Witzig-Brändli, RN, MScN1,
Prof. Dr. med. Stefan Bachmann3,
Dr. Agnes Glaus, RN4,
Prof. Dr. phil. Myrta Kohler, RN1,3*


1 Institute for Applied Nursing Sciences IPW, Eastern Switzerland University of Applied Sciences, Rosenbergstrasse 59, 9000 St.Gallen, Switzerland
2 Karl Landsteiner University of Health Sciences, Department of General Health Studies, Division Nursing Science with focus on Person-Centred Care Research, Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30, 3500 Krems, Austria
3 Kliniken Valens, Taminaplatz 1, 7317 Valens, Switzerland 4 Tumor and Breast Center ZeTuP St.Gallen, Rorschacherstrasse 150, 9000
St.Gallen, Switzerland

Ethics approval and consent to participate:
The research project was submitted to and approved by the Ethics Committee of Eastern Switzerland (EKOS No. 2018-01795). We conducted this study in accordance with the "Ethical Principles for Medical Research on Human Beings” (World Medical Association, 2018) and the applicable legal regulations. Participation in individual interviews and focus group interviews was voluntary. We treated data confidentially. Refusal to participate had neither consequence for the patients’ further treatment and care, nor for the employees of participating institutions with regard to further employment or other concerns regarding their cooperation on site. We obtained informed
consent from all participants. Interviews were digitally recorded, transcribed and anonymised. All data was stored on the server of the University of Applied Sciences with password protection and limited access exclusively for the research group.
Consent for publication:
Not applicable
Availability of data and materials:
The qualitative datasets used and/or analysed during the current study are available from the corresponding author on reasonable request.
Competing interests:
The authors declare that they have no competing interests.
Funding:
This study was funded by the Dr. Hans Altschüler Foundation, Switzerland and the Swiss Professional Association of Nurses (SBK), section
St.Gallen, Thurgau, Appenzell. The funding bodies had no impact on the design of the study and collection, analysis, and interpretation of data and in writing the manuscript.
Authors’ contributions:
JEM: 1) Analysis of data for the work, 2) Drafting the work, 3) Final approval of the version to be published, 4) Agreement to be accountable for all aspects of the work in ensuring that questions related to the accuracy or integrity of any part of the work are appropriately
investigated and resolved AK: 1) Analysis of data for the work, 2) Drafting the work, 3) Final approval of the version to be published, 4) Agreement to be accountable for all aspects of the work in ensuring that questions related to the accuracy or integrity of any part of the work are appropriately investigated and resolved VWB: 1) Drafting the work, 2) Final approval of the version to be published, 3) Agreement to be accountable for all aspects of the work in ensuring that questions related to the accuracy or integrity of any part of the work are appropriately investigated and resolved SB: 1) Final approval of the version to be published, 2) Agreement to be accountable for all aspects of the work
in ensuring that questions related to the accuracy or integrity of any part of the work are appropriately investigated and resolved AG: 1) Final approval of the version to be published, 2) Agreement to be accountable for all aspects of the work in ensuring that questions related to the
accuracy or integrity of any part of the work are appropriately investigated and resolved MK: 1) Analysis of data for the work, 2) Final approval of the version to be published, 3) Agreement to be accountable for all aspects of the work in ensuring that questions related to the
accuracy or integrity of any part of the work are appropriately investigated and resolved All authors reviewed the manuscript. 
Acknowledgements:
​​​​​​
We would like to thank Nadja Schweizer and Anita Fumasoli for their assistance with recruitment, interviews, and analysis. Furthermore, our thanks are extended to Melanie Barton, Julia Pfalzgraff and Susann Schweizer for their support in preparing the data material. Finally, we
would like to thank Dr. Hans Altschüler Foundation for supporting our study financially.

Eingereicht am: 

Angenommen am: 
 

Das Erleben jüngerer pflegebedürftiger Menschen beim Einzug in eine stationäre Langzeitpflegeeinrichtung – eine qualitative Studie


CORNELIA HEINZE

Zusammenfassung:

Etwa 60000 der in stationären Langzeitpflegeeinrichtungen in Deutschland lebenden Menschen sind zwischen 20 und 64 Jahre alt. Sie unterscheiden sich von (hoch-)altrigen Bewohner*innen in ihrem Versorgungsspektrum, ihren Erwartungen und Bedürfnissen. Es stellte sich die Frage, wie jüngere Menschen den Einzug in ein Pflegeheim erleben. Die Stichprobe bestand aus acht Bewohner*innen in Pflegeeinrichtungen für Senior*innen und für jüngere Pflegebedürftige. Die Datenerhebung erfolgte in Anlehnung an das problemzentrierte Interview nach Witzel (2000). Die Interviews wurden inhaltsanalytisch ausgewertet. Das Erleben des Heimeinzugs war positiv, wenn die Befragten sich selbstbestimmt für eine Einrichtung entschieden hatten, die ihren Versorgungsanforderungen entsprach, in der sie persönlich willkommen geheißen wurden und wo sie die Möglichkeit erhielten, angemessene soziale Kontakte zu knüpfen. Die Entscheidung anderer Personen über den Heimeinzug, die Einstellung, zu jung für eine solche Einrichtung zu sein, schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit und unpassende Freizeitangebote wirkten sich negativ aus.

Schlüsselwörter: Stationäre Langzeitpflege, Bewohner*innen jünger als 65 Jahre, Erwachsene, Transition

The experience of younger people in need of care when moving
into a stationary long-term care facility - a qualitative
study.

Abstract

About 60,000 of the people living in inpatient long-term care facilities in Germany are between 20 and 64 years old. They differ from (very) old residents in their range of care, their expectations and needs. Against this background, the question arose how younger people experience the transition into a nursing home. The sample consisted of eight residents in care facilities for seniors and for younger people in need of care. The data collection was based on the problem-centred interview according to Witzel (2000). The interviews were analysed using qualitative content analysis. The experience of the transition was positive if the interviewees had made a self-determined decision for a facility that met their care requirements, where they were personally welcomed and where they were given the opportunity to establish appropriate social contacts. Other people's decision to move into the home, the attitude of being too young for such an institution, bad experiences in the past and not suitable leisure activities had a negative effect.

Keywords: Long-term care, Residents younger than 65 years, Adults, Transition

Korrespondenz: heinze@eh-berlin.de

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Prof. Dr. Cornelia Heinze, Evangelische Hochschule Berlin, Teltower Damm 118-122, 14167 Berlin, Deutschland
Keine Auftraggeber oder Förderung

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Co-Creation als Methode der Implementierungswissenschaft - Am Beispiel eines Instruments zur nutzer*innenbasierten Qualitätsmessung
(PREMs) der Hebammenarbeit

 MIRJAM PETERS, PETRA KOLIP & RAINHILD SCHÄFERS


Zusammenfassung:

Hintergrund und Fragestellung
Die partizipative Methode Co-Creation wurde bisher in den Implementierungswissenschaften kaum verwendet, obwohl sie insbesondere bei der Untersuchung von sozialen Prozessen von Vorteil sein kann.
Der vorliegende Beitrag behandelt daher die Fragestellung, wie die Co-Creation als wissenschaftliche Methode gestaltet werden kann, um Lösungen im Bereich der Implementierungsforschung zu entwickeln.
Methode Auf der Grundlage der Literatur wurde ein orientierendes Ablaufschema entwickelt, dies wird anhand eines Forschungsprojektes zu hemmenden und fördernden Faktoren bezüglich der Implementierung eines Instrumentes zur Messung der Qualität der Versorgung durch Hebammen anhand von nutzer*innenbasierten Endpunkten (PREMs) empirisch angewendet und überprüft sowie ggf. angepasst.
Ergebnisse
Es konnte ein orientierendes Ablaufschema für die Co-Creation in der Implementierungswissenschaft entwickelt werden, das anhand der eigenen Forschungserfahrung modifiziert wurde.
Schlussfolgerungen
Mit dem Ablaufschema konnte ein empirisch geprüfter und systematischer Rahmen bereitgestellt werden, der in Zukunft bei der Umsetzung von Forschungsprojekten in den Implementierungswissenschaften möglicherweise unterstützend wirken kann.

Schlüsselwörter: Co-Creation; Implementierung; Evaluation der Versorgung; Qualitätsmessung; PREMs
 

Co-creation as a method of implementation science - Using the example of an instrument for measuring the quality of midwifery workning


Abstract

Background and research question
Despite its potential benefits in studying social processes, the participatory method of co-creation has been
underutilized in implementation science. Thus, this paper aims to address the question of how co-creation can be formulated as a scientific method for developing solutions in the field of implementation research.
Method
An orienting flowchart was developed based on existing literature, which will be put to the test through empirical application in our research project. This project focuses on identifying the factors that hinder or facilitate the implementation of a quality of care measurement instrument by midwives using Patient Reported Experience Measures (PREMs). The flowchart will be adapted as necessary based on our research findings.
Results
As a result of this study, an orienting flowchart for co-creation in implementation science was successfully developed. It was further modified based on our research experience and findings.
Conclusions
The flowchart developed in this study provides a systematically tested and empirically supported framework that could be highly beneficial for future research projects in implementation science. By utilizing this framework, researchers may be better equipped to undertake research projects in this field and achieve more conclusive results.

Keywords: Co-creation; Implementation; Evaluation of care; Quality measurement, PREMs

Korrespondenzadresse: Sebastian Partsch, partsch@uni-bremen.de

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1 Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, AG 4 Prävention und Gesundheitsförderung, Postfach 10 01 31, 33501 Bielefeld, Deutschland
2 Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Institut für Hebammenwissenschaft, Albert-Schweitzer-Campus 1, 48149 Münster

Korrespondenzadresse:
Mirjam Peters, mirjam.c.peters@gmail.com, Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, AG 4 Prävention und Gesundheitsförderung, Postfach 10 01 31, 33501 Bielefeld, Deutschland
Interessenskonflikte
Die Autorinnen haben erklärt, dass keine Interessenskonflikte bestehen.
Finanzierung
Die Autor:innen erhielten keine spezifische Finanzierung für diese Studie.

Eingereicht am: 

Angenommen am: